Herzlich Willkommen

Heilpraktikerin
Gertraud Bauer

Praxiszeiten: Montags bis Freitags 9:00 bis 12:00 und 15:00 bis 18:00

Termine nach telefonischer Vereinbarung: 

0228 / 9669620


Jakob-Hengstler-Strasse 11
53119 Bonn




Homöopathie




„Ab dem Tag, an dem die Wissenschaft beginnen wird, nicht-physikalische Erscheinungen zu untersuchen, wird sie in einem Jahrzehnt größere Fortschritte machen, als in all den vorhergehenden Jahrhunderten ihres Bestehens“    
Nicola Tesla





HOMÖOPATHISCH DENKEN134

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, sagte: „Es gibt keine Krankheiten, es gibt nur kranke Menschen.“ Es gilt, sich um mehr zu kümmern als „das Herz“ oder „die Prostata“, der Mensch ist mehr als seine Organe. „Was ist das zu Heilende?“ ist eine Grundfrage in der homöopathischen Behandlung. Ist es wirklich nur der Hautausschlag oder die verstopfte Nase (die der Patient verständlicherweise loswerden will)? Woran leidet der Mensch tatsächlich? Welche „Grundverstimmung“ schwächt seine Lebenskraft?

Als ganzheitliche Therapie berücksichtigt die Homöopathie immer auch die geistig-psychische Verfassung des Patienten, die oft den Ausschlag für das richtige Mittel gibt. Das homöopathische Denken sieht den Menschen immer abhängig von seiner Konstitution, seinem momentanen Zustand und seiner Umwelt, unabhängig vom Namen der Krankheit. Mit dem homöopathischen Mittel wird ein Impuls, ein Reiz gesetzt, der genau zu den Beschwerden des Patienten passt und einen Selbstheilungsprozess in Gang bringt und begleitet.

Der Maßstab für Gesundheit aus homöopathischer Sicht ist eine Besserung als Ganzes, das bedeutet, nicht nur die lokale Störung soll verschwinden, sondern auch die Energie, die Stimmung, das Allgemeinbefinden ins Gleichgewicht kommen. Wer dieses innere Aufatmen, diese Momente von Gelassenheit im Verlauf einer homöopathischen Heilung schon mal erlebt hat, weiß, wie sehr sich dieser Weg lohnt.

Homöopathie ist ein eigenständiges, medizinisches Heilsystem, das vor über zweihundert Jahren von dem Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann wissenschaftlich erforscht und entwickelt wurde. Sie ist eine hocheffiziente Methode, um auf natürlichem Wege die innere Ordnung, gleichbedeutend mit Gesundheit, wiederherzustellen. Ihre Grundprinzipien sind das Ähnlichkeitsprinzip, die Individualisierung und die Potenzierung.


Hahnemann
ÄHNLICHKEITSPRINZIP

„Ähnliches heilt Ähnliches.“ Ein Arzneimittel, das in hoher Dosis beim Gesunden genau die Symptome hervorrufen kann, an denen der Patient leidet, ist das passende, ähnliche Mittel. Ein Arzneimittel ist also dann homöopathisch und heilsam, wenn die Erscheinungen, die es hoher Dosierung erzeugt, z.B. Vergiftungserscheinungen, den aktuellen Krankheitserscheinungen des Patienten ähnlich sind. Es heilt – in geringer Dosierung - diese Symptome beim Kranken.

Zuviel Kaffee beispielsweise kann Schlaflosigkeit und Herzklopfen auslösen. Genau diese aufgeregte, nervöse Schlaflosigkeit lindert das homöopathische Mittel coffea (Kaffeebohne).
Jeder kennt die Wirkung der Küchenzwiebel auf die Schleimhäute - Augentränen und wässrigen Schnupfen. Allium cepa, (Zwiebel) ist daher ein Heilmittel für wässrigen Schnupfen mit tränenden Augen.


INDIVIDUALISIERUNG

Im Mittelpunkt der homöopathischen Behandlung steht die Person in ihrer Gesamtheit und Unverwechselbarkeit. Jeder Organismus reagiert anders auf eine Störung seines Gleichgewichtes, prägt seine individuellen Symptome aus. Jeder Patient hat „seine“ Art von Befindensstörung, „seinen“ Husten, „seine“ Kopfschmerzen. Diese individuellen Symptome und Eigenheiten des Patienten werden in der Anamnese erfasst und das entsprechend ähnliche Heilmittel verordnet.
Menschen reagieren beispielsweise höchst unterschiedlich auf eine schlechte Nachricht. Der eine ist vor Schreck wie gelähmt, der andere bricht in Tränen aus, ein anderer will es nicht glauben, der nächste will allein sein, etc. 


POTENZIERUNG

Samuel Hahnemann experimentierte mit immer stärkeren Verdünnungen, um Giftigkeit und Nebenwirkungen von Substanzen zu vermeiden und entdeckte, dass mit zunehmender Verdünnung und Verschüttelung, also mit steigender Potenz, die Heilkraft der Arznei zunimmt, obwohl die Materie gleichzeitig abnimmt, also immer weniger Wirkstoff drin ist. Durch die Potenzierung wird die Heilinformation des Arzneimittels als energetische Schwingung auf die Trägersubstanz Milchzucker oder Alkohol übertragen. Die Höhe der Potenzierung wird als Buchstaben/Zahlencode angegeben, z.B. D12, C30 oder LM18.
 Im Alltag werden „Informationsträger“ wie Telefon, Radio oder Computer selbstverständlich genutzt, dennoch fällt es schwer, dieses Phänomen in der Homöopathie zu verstehen und anzuerkennen.